Am 25. November 2025 wurde in Berlin zum elften Mal der Deutsche Mittelstandspreis der MIT vergeben. In der Kategorie Politik wurde das ukrainische Volk für seinen mutigen Widerstand gegen die russische Invasion ausgezeichnet. Den Unternehmenspreis erhielt Proxima Fusion, ein Münchner Start-up für Fusionstechnologie. Der Sonderpreis ging an Königin Silvia von Schweden für ihren jahrzehntelangen Einsatz für freiheitliche Werte und ihr soziales Engagement.
Frauenpower über den Dächern von Berlin v.l.n.r. Stephanie Schmidt-Weiss (Stellv. MIT-Landesvorsitzende), Ruth Baumann (Stellv. MIT-Bundesvorsitzende), Nicole La Croix (Stellv. MIT-Landesvorsitzende) und Inka Sarnow (MIT-Nordbaden Bezirksvorsitzende)
Die Preisverleihung am 25. November im Allianz Forum am Brandenburger Tor setzte deutliche politische und wirtschaftliche Akzente. Die MIT BadenWürttemberg war mit einer großen Delegation vertreten.
Werte und Verantwortung
Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Sonderpreises an Königin Silvia von Schweden. Für ihren jahrzehntelangen Einsatz für freiheitliche Werte und den Schutz von Kindern wurde sie unter großem Applaus geehrt. Ihre Dankesrede erinnerte daran, dass wirtschaftliche Stärke und gesellschaftliche Verantwortung untrennbar zusammengehören. Bundeskanzler Friedrich Merz würdigte in seiner Laudatio ihr Engagement als beispielhaftes Wirken gegen Gleichgültigkeit und Wegschauen.
Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit

Ein klares politisches Signal setzte die MIT mit der Auszeichnung des ukrainischen Volkes. Der Preis würdigt den anhaltenden Widerstand gegen die russische Aggression und den Einsatz für die Freiheit Europas. Ebenso konsequent war die Ehrung der „Initiative für einen handlungsfähigen Staat“ in der Kategorie Gesellschaft. Ihre Forderung nach einer tiefgreifenden Staatsreform trifft einen Nerv – insbesondere bei Unternehmern, die täglich unter Bürokratie, langsamen Verfahren und fehlender Digitalisierung leiden.
Offen für Innovation
Der Unternehmenspreis für Proxima Fusion richtete den Blick auf Technologieoffenheit, Forschung und unternehmerischen Mut. Das innovative Start-up aus München sieht sich als Europas am schnellsten wachsendes Unternehmen für Fusionstechnologie. Sein Ziel ist, die erste Generation von Fusionskraftwerken mit quasi-isodynamischen Stellaratoren (QI). Solche Kraftwerke könnten einen Beitrag zu einer sowohl klimaneutralen als auch von Energieträgerimporten unabhängigen Stromversorgung leisten. Die MIT BW setzte in Berlin durch starke Präsenz ein bewusstes Zeichen: Wir bringen die Anliegen des Mittelstands aus dem Südwesten selbstbewusst ein – klar, unbequem und lösungsorientiert.
Quelle: MIT Baden-Württemberg info@mit-bw.de mit-bw.de