Grünes Licht für Kindergarten Umbau

Quelle: BNN 2016-01-23 Marianne Lother

kiga_friedrichstal-469x348Der Kindergarten „Regenbogen“ soll umgebaut und erweitert werden. Architektin Nicole La Croix erläuterte die Planungen. „Die Aufgabenstellung war, zu prüfen, was ist für eine Ganztagsbetreuung mit Essen notwendig, kann eine vierte Gruppe eingerichtet werden und was ist speziell bei Kleinkindern zu berücksichtigen“, begann Nicole La Croix. Es galt, im Einvernehmen mit der Stadtverwaltung, der evangelischen Kirche als Träger und der Kindergartenleitung ein zukunftsfähiges und zugleich wirtschaftliches Konzept zu finden. So soll nun aus einem der beiden vorhandenen Gruppenräume im Erdgeschoss ein separater Kleinkindtrakt mit Wickelraum und Schlafraum für Kinder ab einem Jahr werden. Der Gruppenraum daneben ist für Kinder ab drei Jahren bestimmt und bekommt einen integrierten Sanitärwürfel. Kurze Wege zur Toilette zu haben, erleichtere den Erzieherinnen ungemein die Arbeit, begründete die Architektin diesen Teil ihres Entwurfs. Hauptamtsleiter Edgar Geißler ergänzte, Erzieherinnen würden mittlerweile auf dem Arbeitsmarkt umworben und könnten sich die besten Arbeitsbedingungen aussuchen. Die beiden Räume verbinden ein Intensivraum und ein Flur, der in einen Anbau führt. Zentral im Anbau befindet sich die Treppe ins Obergeschoss, rechts die Küche und die Vorratskammer, links ein Bistro. Im Obergeschoss wiederholt sich der Grundriss: Zwei große Gruppenräume mit Intensivraum im Bestand und im Anbau ein Raum für Haustechnik und ein Mehrzweckraum. Die Kosten für das gesamte Bauvorhaben liegen bei rund 1,3 Millionen Euro. Diskussionen gab es über die Möglichkeit eines Aufzugs, dessen Schacht im Zentrum des Treppenraums bereits als Platzhalter vorgesehen ist und vorerst als Putzraum genutzt werden soll. Friedrichstals Ortsvorsteher Kurt Gorenflo befürwortete, den Aufzug gleich mit einzubauen, sonst werde er nie mehr realisiert. Lutz Schönthal und Thomas Hornung (beide CDU) sahen in dem Aufzug auch ein Sicherheitsrisiko, abgesehen von hohen Folgekosten. Luitgard Mitzel (Grüne) sah darin die Möglichkeit, den Kindergarten für Inklusion zu öffnen. Schließlich folgte der Ortschaftsrat dem Vorschlag der Architektin, zunächst die Kosten für den Einbau und die Wartung zu ermitteln und dann zu entscheiden, ob ein Aufzug installiert werden soll. Der Schacht sei als Teil des Treppenhauses ohnehin zu bauen. Die Zustimmung zur vorgelegten Planung aus dem Gremium erfolgte ohne Gegenstimme. Projekt wird 1,3 Millionen Euro kosten

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