Das Wohnhaus M. befindet sich in Söllingen, im Neubaugebiet in direkter Feldrandlage. Mit einer klaren und modernen Formensprache prägt es das Umfeld und fügt sich gleichzeitig harmonisch in die Umgebung
ein. Diagonale Strukturen und unterschiedliche Materialien verleihen dem Baukörper eine dynamische und zugleich elegante Erscheinung, die sich sowohl in der Fassade als auch in der Gesamtkomposition des Gebäudes
widerspiegelt.
KONZEPT
Das Einfamilienhaus steht am nördlichen Rand von Pfinztal-Söllingen im Neubaugebiet Heilbrunn-Engelfeld. Die Erschließung erfolgt über eine ruhige Stichstraße aus Süd-Westen, über die auch die beiden Garagen angebunden sind. Diese bilden gemeinsam mit dem Hauseingang eine klar definierte Einheit, die sich unter das Hauptvolumen des Gebäudes schiebt und den Baukörper fest im Gelände verankert. Das Haus erstreckt sich über zwei Geschosse und zeichnet sich durch eine moderne Architektursprache mit klaren Linien und präzisen Öffnungen aus. Diagonale Elemente in der Fassade sorgen für eine spannungsreiche Gliederung und
unterstreichen die Dynamik des Entwurfs. Der Neubau wurde als KfW55-Effizienzhaus realisiert. Die energetische Versorgung erfolgt über eine leistungsfähige Erdwärmepumpe in Kombination mit einer Photovoltaikanlage.
FASSADE und Baukörper gliedern sich in zwei markante Zonen: Die weiße Putzfläche schwebt diagonal über dem dunklen Kubus und verleiht dem Gebäude Leichtigkeit. Garage samt Eingang bilden das Sockelgeschoss und betonen den massiven Kern.
DIAGONALE STRUKTUREN durchziehen die weißen und dunklen Fassadenflächen und verleihen dem Gebäude eine klare Dynamik. Dunkle Bereiche sind partiell mit HPL-Platten verkleidet, wodurch Fensterrahmen und Garagentore dezent zurücktreten und die präzise Gestaltung der Flächen in den Fokus rückt.
Die FELDRANDLAGE prägt das architektonische Konzept des Hauses. Nach Osten öffnet sich das Gebäude und gibt den Blick auf die umliegenden Felder frei. Überdachte Terrassenbereiche erweitern den Wohnraum und lassen Außen- und Innenräume ineinander über gehen.
Im INNENRAUM spiegelt sich die klare Linienführung der Fassade wider. Das zentrale Treppenhaus verbindet alle Geschosse und lässt die umliegenden Räume fließend ineinander übergehen. Es entsteht ein offenes
und zugleich strukturiertes Raumkonzept.
ERDGESCHOSS – WOHNEN I GAST Das Erdgeschoss umfasst einen offen gestalteten Koch-, Ess- und Wohnbereich, der sich zur Gartenseite hin und mit Blick in die angrenzenden Felder öffnet, sowie ein Gästezimmer in unmittelbarer Nähe zum Eingangsbereich. Zur Rückseite des Gebäudes erweitern großzügige Verglasungen die Räume und schaffen einen weiten Ausblick auf die umliegende Landschaft. Der Wohnbereich ordnet sich U-förmig um einen zentralen Treppenkern, der das Erdgeschoss zoniert und den Eingangsbereich klar definiert.
OBERGESCHOSS – SCHLAFEN I ZIMMER Im Obergeschoss sind zwei Kinderzimmer, ein Schlafzimmer mit Ankleide, sowie Bad und Hauswirtschaftsraum um das zentrale Treppenhaus positioniert. Die umlaufende Dachterrasse dient als geschützte Vorzone, die durch ihre Lage und Gestaltung die großzügig verglasten Kinderzimmer vor Einblicken schützt und eine private Atmosphäre schafft. Das vorgezogene Dach der Terrasse sorgt in den Sommermonaten für angenehme Verschattung in den angrenzenden Räumen, während im Winter die tiefstehende Sonne die Zimmer mit natürlichem Licht durchflutet und für eine optimale Belichtung sorgt.












