Quelle Text: BNN 2017-08-26

Minister Helge Braun unterstützt Axel Fischer im Wahlkampf bei Spöcker Firma
Von unserem Mitarbeiter Rüdiger Homberg

Stutensee-Spöck. Die Firma MSC Technologies ist ein “Hidden Champion”. Das Unternehmen, das die Hälfte seiner 900 Mitarbeiter in Spöck beschäftigt und seit 2013 zum amerikanischen Avnet-Konzern gehört, fertigt Computersysteme zum Einbau in allerlei Geräte von der digitalen Küchenmaschine bis zu High-Tech-Medizingeräten.
Entwicklungs- und Produktionsgeschäftsführer Silvano Geissler hat am Donnerstag, vermittelt von Nicole Lacroix, der Vorsitzenden der CDU-Mittelstandsvereinigung MIT im Landkreis Karlsruhe, Staatsminister Helge Braun aus dem Bundeskanzleramt eingeladen. Der hessische CDU-Bundestagsabgeordnete ist für den Bürokratieabbau zuständig und ist nach Spöck gekommen, um seinen Fraktionskollegen Axel Fischer bei seinem Wahlkampf zur Wiedererlangung des Direktmandats im Wahlkreis Bretten zu unterstützen. “Die Zukunft Deutschlands”, so der Titel von Brauns rund einstündiger Rede, sei nur gesichert, wenn die Union die Bundestagswahl so hoch gewinnt, dass sie sich ihren Koalitionspartner aussuchen kann. Fischer geht sogar noch weiter und hofft, dass die CDU nach dem 24. September überhaupt keinen Koalitionspartner braucht. Um in der einen oder anderen Weise stark genug zu sein, so Helge Braun, brauche es noch jede Menge Anstrengungen, zu denen er die bei der Veranstaltung anwesenden Mitglieder in seiner Partei dringend aufforderte.
Auch wenn die CDU in der zu Ende gehenden Legislatur viele SPD-Themen ins Regierungsprogramm auf-nehmen musste, weil es keine Alternative zur Zusammenarbeit mit den “Sozis” gegeben habe, zählte er zahlreiche Erfolge der Regierungsarbeit auf, die nur mit der Union möglich gewesen seien.
So sei es nur Bundeskanzlerin Angela Merkel zu verdanken, dass Deutschland vom “kranken Mann” zum wirtschaftlich prosperierenden Land geworden sei. Um das Ziel zu erreichen, bis 2025 Vollbeschäftigung zu schaffen, brauche es aber noch ziemliche Anstrengungen. Wichtig sei dabei, den Mittelstand in die digitale Welt zu begleiten. Steuererhöhungen, wie sie Rot-Rot-Grün in ihren Programmen stehen haben, seien dabei schädlich. Die Union will aus Steuermehreinnahmen, wie sie in den vergangenen Jahren zu verzeichnen waren, ein Drittel zum Schuldenabbau nutzen, mit einem Drittel die Menschen entlasten und mit dem letzten Drittel Investitionen etwa in die Verkehrsinfrastruktur finanzieren.